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Energie
Klimahaus, Passivhaus, Niedrigenergiehaus, Null-Energiehaus - im Hausbau hört man allerhand Begriffe, wenn es um sparsame Häuser geht.
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Klimahaus - in Südtirol wird dieser Begriff verwendet, um besonders energiesparende Bauten auszuzeichnen. Als Klimahäuser dürfen sich Häuser mit einer Wärmekennzahl von unter 50 kWh pro Quadratmeter und Jahr bezeichnen. Das bedeutet: Ein Klimahaus kommt mit weniger als fünf Litern Heizöl pro Jahr und Quadratmeter aus. Unterschieden wird außerdem z. B. zwischen dem Klimahaus B (weniger als fünf Liter) und dem noch sparsameren Klimahaus A (weniger als drei Liter).
Die Mehrkosten gegenüber dem traditionellen Bauen dürften beim 'KlimaHaus B' bei 0 bis 5%, beim 'KlimaHaus A' bei bis zu 15% liegen.
KlimaHaus-Plus sind Wohngebäude, die sich durch eine ökologische Bauweise auszeichnen und in denen zur Wärmeerzeugung erneuerbare Energien verwendet werden. Folgende Kriterien müssen dafür erfüllt werden:
Klimahaus Standard
Keine fossile Energien für Heizung und Warmwasser
Keine Dämm-Materialien aus Kunststoff
Kein PVC für Fußböden, Fenster und Türen
Keine chemische Holzschutzmittel und lösungsmittelhaltige Farben und Lacke in Innenräumen
Keine Tropenhölzer
Niedrigenergiehaus - Bei einem Verbrauch von weniger als sieben Litern Heizöl pro Jahr und Quadratmeter wird von einem Niedrigenergiehaus gesprochen. Südtirols Klimahäuser A und B sind Niedrigenergiehäuser. Auch Häuser mit Wärmeschutzklasse C (Verbrauch unter sieben Liter) dürfen sich noch als Niedrigenergiehäuser bezeichnen.
Passivhaus - Einem Passivhaus muss noch weniger Energie zugeführt werden; es kommt auf eine Wärmekennzahl von 15 kWh pro Jahr und Quadratmeter (entspricht einem Verbrauch von unter 1,5 Liter Heizöl). Ein Passivhaus ist sozusagen ein sehr gutes Klimahaus A und ein sehr gutes Niedrigenergiehaus.
Null-Energie-Haus - Das Null-Energie-Haus ist autark, kommt also gänzlich ohne Energiezufuhr von außen aus.
Auszug aus SWZ vom 29.08.2005 - ohne Gewähr
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